Tomaten und andere wärmeliebende Pflanzen richtig auspflanzen

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Pflegetipp des Monats Mai 2026 von Ihrer Gärtnerei Gauster in Dorfen

Im Mai werden die Tage wärmer und die Pflanzzeit nimmt Fahrt auf. Bei Tomaten, Paprika, Chili, Gurken und Basilikum lohnt es sich dennoch, vor dem dauerhaften Umzug ins Freie die Wettervorhersage zu prüfen. Diese Pflanzen reagieren empfindlich auf niedrige Temperaturen und sollten erst ausgepflanzt werden, wenn am vorgesehenen Standort keine kritischen Nachttemperaturen mehr zu erwarten sind.

Warum niedrige Temperaturen problematisch sein können

Wärmeliebende Gemüse- und Kräuterarten benötigen für ihre Entwicklung ausreichend Wärme. Kühle Nächte können das Wachstum verlangsamen und – abhängig von Pflanzenart, Sorte, Entwicklungsstadium und Temperatur – zu Blattverfärbungen oder Gewebeschäden führen. Frost kann empfindliche Jungpflanzen stark schädigen.

Auch ein geschützter Balkon oder eine Terrasse bietet keinen vollständigen Schutz. Hauswände und Überdachungen können die Bedingungen zwar verbessern, die tatsächlichen Temperaturen am Standort bleiben jedoch entscheidend.

Sind die Eisheiligen ein verlässlicher Pflanztermin?

Die Eisheiligen werden häufig als zeitliche Orientierung für das Ende der Spätfrostperiode verwendet. In Süddeutschland wird dabei meist auch die „Kalte Sophie“ am 15. Mai berücksichtigt. Dabei handelt es sich jedoch um eine traditionelle Wetterregel und nicht um eine Garantie für frostfreie Nächte.

Ob wärmeliebende Pflanzen ins Freie dürfen, sollte deshalb von der aktuellen Wetterlage in Dorfen und vom jeweiligen Standort abhängig gemacht werden. Bei angekündigten kalten Nächten müssen empfindliche Pflanzen geschützt oder vorübergehend an einen frostfreien Platz gebracht werden.

Nicht für alle Pflanzen gilt dieselbe Temperaturgrenze

Eine allgemeingültige Grenze von 10 °C lässt sich nicht auf alle Gemüse- und Kräuterarten übertragen:

  • Tomaten sind wärmeliebend und frostempfindlich.
  • Paprika und Chili benötigen besonders warme Bedingungen.
  • Gurken reagieren empfindlich auf Kälte und Wind.
  • Basilikum sollte erst bei ausreichend milden Temperaturen dauerhaft ins Freie.
  • Petersilie, Koriander und Zitronenmelisse vertragen kühlere Bedingungen als Basilikum und können – je nach Entwicklungsstand und Witterung – früher ins Freie.

Beachten Sie zusätzlich die Hinweise auf den Pflanzenetiketten. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gerne in unserer Gärtnerei in Dorfen.

Jungpflanzen langsam abhärten

Im Haus oder Gewächshaus vorgezogene Pflanzen sollten schrittweise an die Bedingungen im Freien gewöhnt werden. Direkte Sonne, Wind und wechselnde Temperaturen können ungewohnte Jungpflanzen belasten.

So gehen Sie vor:

  1. Stellen Sie die Pflanzen zunächst für einige Stunden an einen hellen, windgeschützten und schattigen Platz.
  2. Gewöhnen Sie sie über mehrere Tage schrittweise an längere Aufenthalte im Freien.
  3. Erhöhen Sie die Sonneneinstrahlung langsam, damit es nicht zu Blattschäden kommt.
  4. Holen Sie empfindliche Pflanzen bei niedrigen Nachttemperaturen wieder herein.
  5. Kontrollieren Sie die Erde regelmäßig, da kleine Töpfe im Freien schneller austrocknen können.

Ein Gartenvlies kann vorübergehend Schutz bieten. Es ersetzt bei frostempfindlichen Pflanzen jedoch keinen frostfreien Standort, wenn deutliche Minusgrade erwartet werden.

Der passende Standort im Garten oder auf dem Balkon

Tomaten, Paprika, Chili und Gurken benötigen einen hellen und warmen Standort. Die konkreten Ansprüche unterscheiden sich jedoch:

  • Tomaten profitieren von einem sonnigen, möglichst regengeschützten und gut belüfteten Platz.
  • Paprika und Chili bevorzugen viel Wärme und einen geschützten Standort.
  • Gurken benötigen Wärme, ausreichend Wasser und Schutz vor starkem Wind.
  • Basilikum bevorzugt einen warmen, hellen Platz ohne kalte Zugluft.

Für die Kultur in Gefäßen sollten ausreichend große Töpfe mit Abzugslöchern verwendet werden. Überschüssiges Wasser muss ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht.

Erde und Dünger passend auswählen

Für Fruchtgemüse eignet sich ein Substrat, das laut Produktdeklaration für Tomaten und andere Gemüsearten vorgesehen ist. Bei Gauster in Dorfen erhalten Sie unter anderem die 1A Garten Bio Tomaten- und Gemüse-Erde. Bitte beachten Sie die auf der Verpackung genannten Einsatzbereiche und Anwendungshinweise.

Ob und wann nachgedüngt werden muss, hängt von der Pflanze, dem Substrat, der Gefäßgröße und der bisherigen Nährstoffversorgung ab. Frisch vorgedüngte Erde enthält in der Regel bereits Nährstoffe für einen begrenzten Zeitraum. Verwenden Sie ergänzende Dünger deshalb nach Bedarf und entsprechend der angegebenen Dosierung.

In unserem Sortiment finden Sie unter anderem:

  • 1A Garten Bio Tomaten- und Gemüse-Erde
  • 1A Garten Bio Tomaten- und Gemüse-Dünger
  • 1A Garten Bio Kräuter-Dü
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